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Toxonet01/02-Untersuchungen zur Belastung verschiedener Organe der Pute mit Toxoplasma-gondii-Zysten nach künstlicher Infektion sowie zum Ansteckungsrisiko des Menschen mit T. gondii über nicht thermisch behandelte Putenfleischprodukte

Bearbeiter:

Projektleiter: Prof. Dr. Arwid Daugschies (Parasitologie) (daugschies@vetmed.uni-leipzig.de), Dr. Berit Bangoura, TÄ Birte Zöller; Kooperierende Wissenschaftler der VMF: Prof. Dr. Karsten Fehlhaber (Institut für Lebensmittelhygiene, Veterinärmedizinische Fakultät, Universität Leipzig), Dr. Martina Ludewig (Institut für Lebensmittelhygiene, Veterinärmedizinische Fakultät, Universität Leipzig), TÄ Susan Pott (Institut für Lebensmittelhygiene, Veterinärmedizinische Fakultät, Universität Leipzig), Dipl.-Biol. Martin Köthe (Institut für Lebensmittelhygiene, Veterinärmedizinische Fakultät, Universität Leipzig), Prof. Dr. Reinhard Straubinger (Institut für Infektionsmedizin und Zoonosen, Veterinärwissenschaftliches Department, MLU München).

Weitere Kooperationspartner:

Institut für Medizinische Mikrobiologie der Georg-Augustus-Universität Göttingen; Institut für Parasitologie der Tierärztlichen Hochschule Hannover; Institut für Mikrobiologie und Hygiene der Charité Berlin; Institut für Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf; Institut für Epidemiologie des Friedrich-Löffler-Instituts Wusterhausen.

Kurzbeschreibung:

Puten können sich als Zwischenwirte mit Toxoplasmen infizieren und Zysten, vor allem in der Muskulatur, ausbilden. Die Toxoplasmose stellt eine Zoonose dar und der Mensch kann sich durch Aufnahme solcher Zysten infizieren. Ziel der Untersuchungen ist es, die Verteilung der Zysten in verschiedenen Organen/Geweben der Pute, insbesondere in essbaren Geweben, nach einer experimentellen Infektion zu ermitteln. In Kooperation mit den o. g. Wissenschaftlern anderer Einrichtungen der Fakultät soll weiterführend die Infektionsfähigkeit von Muskelzysten nach Herstellung nicht thermisch behandelter Putenfleischprodukte aus infektiösem Fleisch untersucht werden. Es soll außerdem ein serologisches Nachweisverfahren für die Untersuchung von Putenbeständen auf T. gondii-Befall entwickelt werden.